{"id":563,"date":"2024-07-03T10:55:30","date_gmt":"2024-07-03T08:55:30","guid":{"rendered":"https:\/\/dqk.uni-trier.de\/?page_id=563"},"modified":"2024-07-03T10:55:31","modified_gmt":"2024-07-03T08:55:31","slug":"die-initiative-digitale-quellenkritik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/dqk.uni-trier.de\/?page_id=563","title":{"rendered":"Die Initiative \u201cDigitale Quellenkritik\u201d"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Geburtsstunde des <em>living handbooks<\/em> und der Initiative \u201cDigitale Quellenkritik\u201d kann der 03. M\u00e4rz 2020 gelten: An diesem Tag fanden sich die Herausgeber*innen Aline Deicke, Jonathan D. Geiger, Marina Lemaire und Stefan Schmunk gemeinsam im BarCamp \u201cdata literacy: Datenkompetenzen in den digitalen Geisteswissenschaften vermitteln\u201d wieder, das von der DHd AG Datenzentren im Rahmen der DHd2020 in Paderborn organisiert worden war. Vor allem fanden sie sich in einer spontan hinzugef\u00fcgten Session \u201cDigitale Quellenkritik\u201d, in der in lebhaften Diskussionen deutlich wurde, dass gro\u00dfer Bedarf an einer tieferen Besch\u00e4ftigung mit dem Thema bestand. (Deicke et al. 2020)&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Folglich wurde ein Jahr sp\u00e4ter im Rahmen der virtuell stattfindenden vDHd 2021 eine dreiteilige Workshopserie mit dem Titel \u201cDigitale Quellenkritik: Ein neues Kapitel\u201d organisiert. Sie schloss direkt an die ein Jahr zuvor durchgef\u00fchrte BarCamp-Session an, lud zur Mitarbeit ein und projektierte bereits ein <em>living handbook<\/em> zur Theorie und Praxis Digitaler Quellenkritik. Als Vertreter der DHd AG Digital Humanities Theorie kam nun auch Christian Wachter zum Team der Herausgeber*innen dazu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der dritte Workshop am 17. September 2021 war dabei bereits als \u00dcbergang in die konkrete Arbeit am <em>handbook <\/em>konzipiert: Ein Konzept und eine m\u00f6gliche Strukturierung wurden vorgestellt, diskutiert und verfeinert, anschlie\u00dfend wurde der Schreib- und Publikationsprozess geplant. Das communitygetriebene, kollaborative Format des <em>living handbooks<\/em> warf dabei zahlreiche Fragen auf, neben organisatorischen Aspekten z. B. die nach der Granularit\u00e4t der Zuweisung von Autorschaft und Zitation, der Ausgestaltung eines offenen Review-Prozesses oder der Notwendigkeit einer Versionierung von Beitr\u00e4gen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Anschluss begannen die einzelnen Autor:innenteams, ihre Beitr\u00e4ge zu Papier zu bringen. Diese Arbeit wurde von Anfang an von regelm\u00e4\u00dfigen Redaktionsmeetings begleitet, um einer regen Partizipation und einem Austausch, auch zu inhaltlichen Fragen aller Beteiligten, Raum zu geben. Au\u00dferdem wurde ein Reviewprozess organisiert, bei dem die Beitr\u00e4ge aus einer \u201eCritical-Friend-Perspektive\u201c von Autor*innen der anderen Kapitel gereviewt wurden. Mit der jetzt hier vorliegenden ersten Ver\u00f6ffentlichung des living handbooks ist in einer zweiten Phase die Einladung und der Aufruf an alle Fachwissenschaftler*innen verbunden, sich \u00fcber Kommentierungen an einem offenen und \u00f6ffentlichen Peer-Review-Prozess zu beteiligen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Geburtsstunde des living handbooks und der Initiative \u201cDigitale Quellenkritik\u201d kann der 03. M\u00e4rz 2020 gelten: An diesem Tag fanden sich die Herausgeber*innen Aline Deicke, Jonathan D. 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